Die Satzung des SC Ebrach 1946 e.V.


Sportclub Ebrach e.V.

 

Satzung

 

§ 1 : Name, Sitz, Geschäftsjahr

 

Der 1946 in Ebrach gegründete Verein führt den Namen „Sportclub Ebrach e.V.“ und ist seit dem 10.05.1952 im Vereinsregister des Amtsgerichts Bamberg unter der Reg.Nr.: VR 112 eingetragen.

Der Verein hat seinen Sitz in Ebrach.

Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

Der Verein ist Mitglied des Bayerischen Landessportverbandes e.V. (BLSV) und der zuständigen Landesfachverbände und erkennt deren Satzung an.

 

§ 2 : Vereinszweck

 

Zweck des Vereins ist die Förderung der Allgemeinheit auf dem Gebiet des Sports. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch:

Abhaltung von geordneten Turn-, Sport- und Spielübungen

Errichtung, Instandhaltung und Instandsetzung von Sportanlagen und des Vereinsheimes

Durchführung von Versammlungen, Vorträgen, Kursen und sportlichen Veranstaltungen

Ausbildung und Einsatz von sachgemäß vorgebildeten Übungsleitern

Aufrechterhaltung des öffentlichen Brauchtums, z.B. der Faschingsbräuche

Der Verein ist politisch und konfessionell neutral.

 

§ 3 : Gemeinnützigkeit

 

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

Alle Inhaber von Vereinsämtern sind ehrenamtlich tätig.

Wenn es die Haushaltslage des Vereins erlaubt, können diese Ämter gegen Zahlung einer Aufwandsentschädigung nach § 3 Nr. 26 a Einkommensteuergesetz ausgeübt werden.

Die Entscheidung hierüber trifft der Vereinsausschuss.

 

§ 4 : Mitglieder

 

Mitglied kann jede natürliche und juristische Person werden, die schriftlich beim Vorsitzenden um Aufnahme nachsucht.

Der Aufnahmeantrag Minderjähriger bedarf der Unterschrift des gesetzlichen Vertreters.

Mit der Aufnahme wird die Satzung des Vereins anerkannt. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Lehnt dieser den Aufnahmeantrag ab, so steht dem Betroffenen die Berufung an die Mitgliederversammlung zu. Diese entscheidet endgültig.

Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss oder Tod, bei juristischen Personen durch Verlust der Rechtsfähigkeit.

Die Austrittserklärung (Kündigung) ist schriftlich an den Vorstand zu richten. Der Austritt ist nur zum Schluss eines Kalenderjahres zulässig, wobei die Austrittserklärung dem Vorstand spätestens zum 30. September zugehen muss. Bei Minderjährigen ist die Austrittserklärung auch von dem gesetzlichen Vertreter zu unterschreiben.

Durch den Vorstand kann ein Mitglied aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn ein wichtiger Grund vorliegt.

Ausschließungsgründe sind insbesondere:

Grobe Verstöße gegen Satzung und Interessen des Vereins sowie gegen Beschlüsse und Anordnungen der Vereinsorgane

Schwere Schädigungen des Ansehens des Vereins

Nichtzahlung des Beitrages nach zweimaliger Mahnung

Vor dem Ausschluss ist dem betroffenen Mitglied Gelegenheit zur Äußerung zu geben.

Der Ausschluss ist dem betroffenen Mitglied durch eingeschriebenen Brief mitzuteilen. Er ist mit Begründung und Angabe der Rechtsmittel zu versehen. Von diesem Zeitpunkt an ruhen alle Funktionen und Rechte des Mitglieds im Verein.

Gegen die Entscheidung des Vorstands steht dem Mitglied innerhalb von zwei Wochen nach Zustellung das Recht der Berufung bei der nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung zu.

Personen, die sich für den Verein verdient gemacht haben, können zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Beschlussfassung über die Ernennung erfolgt durch die Mitgliederversammlung.

 

§ 5 : Mitgliedsbeiträge

 

Von den Mitgliedern wird ein Jahresbeitrag erhoben, dessen Höhe die Mitgliederversammlung festsetzt.

Für einzelne Abteilungen können Aufnahmegebühren und Sonderbeiträge erhoben werden. Entscheidung darüber trifft die Mitgliederversammlung. Details werden in einer Vereinsordnung festgelegt. In besonderen begründeten Fällen kann teilweiser oder ganzer Erlass durch den Vorstand erfolgen.

 

§ 6 : Organe des Vereins

 

Vereinsorgane sind:

der Vorstand

der Vereinsausschuss

die Mitgliederversammlung

 

§ 7 :  Vorstand

Der Vorstand besteht aus dem

1. Vorsitzenden

2. Vorsitzenden

3. Vorsitzenden

Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch den 1. Vorsitzenden, den 2. Vorsitzenden oder den 3. Vorsitzenden je allein vertreten. (Vorstand im Sinne des § 26 BGB). Mehrere Vorstandsämter können nicht in einer Person vereinigt werden.

Scheidet ein Mitglied des Vorstands vor Ablauf der Amtsperiode aus, ist vom Vereinsausschuss für den Rest der Amtszeit ein neues Vorstandsmitglied hinzu zu wählen.

Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins selbstständig.

Er darf im Übrigen Geschäfte bis zu einem Betrag von 3.000 Euro ausführen.

Für Grundstücksgeschäfte jeglicher Art einschließlich der Aufnahme von Belastungen ist die Zustimmung der Mitgliederversammlung notwendig.

 

§ 8 : Vereinsausschuss

 

Der Vereinsausschuss setzt sich zusammen aus:

den Mitgliedern des Vorstands

dem Kassier

dem Schriftführer

den Abteilungsleitern und deren Stellvertretern

den Jugendwarten/leitern

den Fachwarten

und mindestens 5 Beiräten

Für Ausschussmitglieder, die während ihrer Amtsperiode ausscheiden, kann der Vereinsausschuss Ersatzmitglieder bestellen.

Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen gefasst.

Der Vereinsausschuss kann bei Bedarf Unterausschüsse bilden. Dem Vereinsausschuss obliegt die Kompetenzregelung für die Unterausschüsse und er legt deren Mitglieder fest. Mindestens ein Vorstand ist jeweils Mitglied jedes Unterausschusses.

Der Vereinsausschuss kann

alle Angelegenheiten, auch solche über die er endgültig beschließen könnte, der Mitgliederversammlung zur Entscheidung unterbreiten

jederzeit die Einberufung einer Mitgliederversammlung beschließen

Über die Sitzung des Vereinsausschusses ist eine Niederschrift aufzunehmen, die vom Sitzungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen ist. Sitzungen des Vereinsausschusses finden auf Einladung durch einen der drei Vorstände statt. Diese sind zur Einberufung einer Sitzung verpflichtet, wenn mindestens 3 Ausschussmitglieder dies verlangen.

 

§ 9 : Mitgliederversammlung

 

Oberstes Organ des Vereins ist die Mitgliederversammlung. Eine ordentliche Mitgliederversammlung (Jahreshauptversammlung) soll in den ersten 3 Monaten eines jeden Jahres stattfinden. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist mit entsprechender Tagesordnung einzuberufen, wenn es

der Vorstand oder der Vereinsausschuss beschließt

1/5 der stimmberechtigten Mitglieder schriftlich beim Vorstand beantragt

Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt durch den Vorstand. Sie erfolgt durch einen Aushang im Vereinskasten am Marktplatz in Ebrach. Zwischen dem Tag des Aushangs und dem Termin der Versammlung muss eine Frist von zwei Wochen liegen.

Mit der Einberufung der Mitgliederversammlung ist die Tagesordnung mitzuteilen.

Die Mitgliederversammlung ist für folgende Angelegenheiten zuständig:

Entgegennahme der Berichte des Vorstands, des Kassiers und der Kassenprüfer

Entgegennahme der Berichte aus den Abteilungen

Festsetzung der Höhe des Jahresbeitrages und sonstiger Beiträge

Wahl und Abberufung der Vorstandsmitglieder, des Vereinsausschusses und der Kassenprüfer

Beschlussfassung über die Geschäftsordnung für den Vorstand

Beschlussfassung über Änderungen der Satzung und über die Auflösung des Vereins

Beschlussfassung über die Berufung gegen einen Beschluss des Vorstands über einen abgelehnten Aufnahmeantrag und über einen Ausschluss

 

§ 10 : Beschlussfassung der Mitgliederversammlung

 

Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen gefasst. Bei Stimmengleichheit gilt die Beschlussvorlage als abgelehnt.

Satzungsänderungen bedürfen einer Stimmenmehrheit von Zweidrittel der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder.

Anträge zur Tagesordnung können von jedem Mitglied gestellt werden.

Über Anträge, die beim Vorstand nicht spätestens eine Woche vor der Versammlung schriftlich eingehen, kann nur mit Zustimmung des Sitzungsleiters abgestimmt werden.

Über die Mitgliederversammlung und ihre Beschlüsse ist eine Niederschrift anzufertigen, die vom Sitzungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen ist.

Wahlen und Abstimmungen erfolgen geheim und schriftlich, entweder auf Anordnung des Vorsitzenden des Wahlausschusses oder wenn mindestens 5 stimmberechtigte Mitglieder dies verlangen.

Die Mitglieder des Vorstands, des Vereinsausschusses sowie die Kassenprüfer werden auf die Dauer von zwei Jahren gewählt. Sie bleiben so lange im Amt, bis die Nachfolger gewählt sind. Wiederwahl ist zulässig.

Gewählt ist, wer die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen auf sich vereint. Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen werden nicht mitgezählt.

Stimmberechtigt sind alle Mitglieder ab vollendetem 16. Lebensjahr.

Das Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt werden.

Gewählt werden können alle volljährigen und voll geschäftsfähigen Mitglieder des Vereins.

Wählbar sind auch abwesende Mitglieder, wenn eine Erklärung über die Annahme der Wahl vorliegt. Mitglieder die kein Stimmrecht haben, können an der Mitgliederversammlung teilnehmen.

 

§ 11 Bildung von Abteilungen

 

Für die im Verein betriebenen Sportarten können mit Genehmigung des Vereinsausschusses Abteilungen gebildet werden. Den Abteilungen steht nach Maßgabe der Beschlüsse des Vereinsausschusses das Recht zu, in ihrem eigenen sportlichen Bereich tätig zu sein.

Die Abteilungen können kein eigenes Vermögen bilden.

 

§ 12 Kassenführung

 

Die zur Erreichung des Vereinszwecks notwendigen Mittel werden in erster Linie aus Beiträgen und Spenden aufgebracht.

Die Überwachung der Kassenführung obliegt zwei von der Mitgliederversammlung gewählten Kassenprüfern. Sie haben mindestens einmal im Jahr die Kasse zu prüfen. Über das Ergebnis ihrer Prüfungen geben sie dem Vorstand Kenntnis und erstatten der Mitgliederversammlung einen Prüfungsbericht. Bei ordnungsgemäßer Führung der Kassengeschäfte beantragen sie die Entlastung des Vorstands.

Die Kassenprüfer dürfen weder dem Vorstand noch dem Vereinsausschuss angehören.

 

§ 13 Auflösung

 

Die Auflösung des Vereins kann nur in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung beschlossen werden. Die Einberufung einer solchen Mitgliederversammlung darf nur erfolgen, wenn es

der Vereinsausschuss mit einer Stimmenmehrheit von Zweidritteln seiner Mitglieder

beschlossen hat

Zweidrittel der stimmberechtigten Mitglieder des Vereins schriftlich verlangen

Die Versammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der stimmberechtigten Mitglieder des Vereins anwesend sind.

Sind in dieser Mitgliederversammlung weniger als die Hälfte der Stimmberechtigten anwesend, so ist zur Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins innerhalb vier Wochen eine neue Mitgliederversammlung einzuberufen. Diese Versammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig. In der Einladung zu dieser zweiten Versammlung ist darauf ausdrücklich hinzuweisen. Die Auflösung kann nur mit einer Stimmenmehrheit von Zweidritteln der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden.

Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an den Markt Ebrach, der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

 

§ 14 Inkrafttreten der Satzung

 

Die Änderung der Satzung wurde durch die Mitgliederversammlung am 27.11.2014 beschlossen. Sie tritt mit Eintrag im Vereinsregister in Kraft.

Ebrach, 27.11.2014

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Jan Linzert

1. Vorsitzender

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Maria Herold

2.Vorsitzende

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Petra Herbst

3.Vorsitzende